Unsere Kinder wachsen heute mit dem Computer und dem Internet auf. Im Englischen hat sich der Begriff „digital natives“ für diese Generation etabliert. Der Begriff beschreibt recht deutlich, dass es für die Generation unserer Kinder ganz normal und alltäglich ist mit Internet, mit Smartphone und Computern umzugehen. Sie gehen mit Diensten wie Facebook, Email und Google sehr viel selbstverständlicher um als ihre Eltern. Eigentlich können sie sich vieles gar nicht ohne Internet vorstellen.
Wir merken das an vielen Kleinigkeiten:
- Kennen die Kinder noch Telefone mit Wählscheiben? Oder mit Kabel? Heute wachsen die Kinder mit schnurlosen Telefonen, Handys und Flatrates auf.
- Kennen die Kinder noch Landkarten und einen Straßenatlas? Oder sind diese nicht schon längst von Navigationssystem und Google Maps verdrängt?
- Sich zum Telefonieren verabreden? Heute undenkbar. Telefonnummern merken? Dafür gibt’s Telefonbücher.
Wie soll man nun als Eltern damit umgehen und den Kindern die richtige Unterstützung geben? Ich denke es ist wichtig Kinder aufzuklären, ihnen so früh wie möglich die Technologie, den Computer und das Internet nahe zu bringen. Aber auch die Gefahren erklären, das Warum aufzeigen und den sinnvollen Umgang mit den Medien lehren.
Das wichtigste ist selbst zu wissen von was man redet. Als Eltern müssen wir uns mit den Diensten, die unsere Kinder nutzen (werden) selbst auskennen. Nur so können wir den Kindern die richtige Hilfe und Anleitung geben. Email, Facebook, Chatten, Foren, Kinderseiten, etc. Nur wer selbst dabei ist kann andere richtig anleiten.
Außerdem ist für Kinder ein altersgerechter Schutz notwendig. Das Internet ist ebenso wie das reale Leben von der Gesellschaft geprägt. Es finden sich die netten, sympathischen Leute ebenso wie die Vollidioten. Und Mobbing, Seiten mit pornographischen und gewaltverherrlichenden Inhalten gibt es genauso wie es viele sinnvolle und lehrreiche Inhalte gibt. Hier kann die richtige Software helfen, dazu mehr in einem späteren Artikel.
Viele streiten über Sinn und Unsinn von Kindern am Computer. Über Medienkompetenz und Medienerziehung. Viele diskutieren über Datenschutz und über all die Gefahren für Kinder im Internet. Dabei wird meiner Meinung nach oft vergessen, dass wir das Medium Computer und Internet nicht wegdiskutieren können und es im Leben unserer Kinder eine noch größere Rolle spielen wird als in unserem – Fakt. Und es wird vergessen, dass nur kompetente Eltern Ihre Kinder anleiten können – das heißt, Medienkompetenz fängt bei den Eltern an, und nicht bei den Kindern.



By Christine 5. September 2011 - 09:49
Toller Artikel und sehr wahr. Anstatt Eltern Anleitungen und Hilfestellungen im Umgang mit PC und Internet für ihre Kinder mit auf den Weg zu geben, wird in der Politik nur über Gefahren und “löschen statt sperren” gesprochen. Eltern und Lehrer können die Augen nicht mehr vor digitalen Medien verschließen. Sie müssen diese selbst nutzen, um zu verstehen, was Kinder und Jugendliche an ihnen so spannend finden und worin die Gefahren liegen!
By Paul 6. September 2011 - 10:55
Hallo Christine, ja genau das ist der Punkt. Kinderschutzsoftware ist wichtig und kann unterstützen – aber immer nur auf der Basis von Eltern und Lehrern, die sich mit digitalen Medien beschäftigen und damit umgehen können, praktisch als technische Ergänzung.
By Kinderschutzsoftware Dolphin Secure 14. Oktober 2011 - 15:14
Medienkompetenz beginnt bei den Eltern…
Kinder wachsen heute mit dem Computer und dem Internet auf. Im Englischen hat sich der Begriff „digital natives“ für diese Generation etabliert. Der Begriff beschreibt recht deutlich, dass es für die Generation unserer Kinder ganz normal und alltäglich…